Manuelle Therapie
Beweglichkeit wiederherstellen, Schmerzen an der Ursache behandeln
Die Manuelle Therapie ist ein spezialisiertes Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für Gelenke, Muskulatur, Bindegewebe und Nervensystem. Sie setzt eine eigene Zusatzqualifikation über die Physiotherapie-Ausbildung hinaus voraus und arbeitet mit fein dosierten Techniken statt mit Kraft.
Am Anfang steht immer der Befund: Welche Struktur ist in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, welche Bewegung löst den Schmerz aus, und welches Muster steckt dahinter? Häufig liegt die Ursache nicht dort, wo der Schmerz zu spüren ist – eine steife Hüfte kann den Rücken belasten, eine Blockade der Brustwirbelsäule die Schulter. Behandelt wird deshalb der Zusammenhang, nicht nur die schmerzhafte Stelle.
In der Privatpraxis Physio Balancevivo ist dafür ausreichend Zeit eingeplant: 40 Minuten pro Termin, durchgehend bei demselben Therapeuten und bei Bedarf kombiniert mit weiteren Therapieformen.
Kurz zusammengefasst
- Ausführlicher Befund vor jeder Behandlung
- Sanfte, genau dosierte Techniken statt Kraftaufwand
- Aktive Übungen sichern das Behandlungsergebnis
- Kombination mit weiteren Therapieformen möglich
- Für Privatpatienten, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler
Anwendung
Wo Ihnen Manuelle Therapie hilft
Manuelle Therapie kommt überall dort infrage, wo Beweglichkeit eingeschränkt ist, Schmerzen bei bestimmten Bewegungen auftreten oder Beschwerden nach Verletzungen und Operationen bestehen bleiben.
Beschwerden, die von Gelenken, Muskulatur und Bandscheiben der Wirbelsäule ausgehen.
- Nacken- und Schulterverspannungen
- Blockaden in Brust- und Lendenwirbelsäule
- Ischiasbeschwerden und Ausstrahlungen
- Kopfschmerzen mit Ursprung im Nacken
Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen in Schultergürtel, Ellenbogen und Handgelenk.
- Impingement und Kalkschulter
- Frozen Shoulder / Schultersteife
- Tennis- und Golferellenbogen
- Handgelenks- und Daumenbeschwerden
Beschwerden der unteren Extremität, die sich vor allem unter Belastung zeigen.
- Hüftarthrose und Leistenbeschwerden
- Knieschmerzen beim Gehen und Treppensteigen
- Sprunggelenk nach dem Umknicken
- Fersen- und Achillessehnenbeschwerden
Wiederherstellung der Beweglichkeit, wenn nach der Heilung Einschränkungen bleiben.
- Bewegungsdefizite nach Endoprothese
- Nach Band- und Sehnenrekonstruktion
- Nach längerer Ruhigstellung
- Narben- und Kapselverklebungen
Methoden
Womit in der Behandlung gearbeitet wird
Welche Technik zum Einsatz kommt, ergibt sich aus dem Befund. In der Regel werden mehrere Verfahren innerhalb einer Behandlung kombiniert und im Verlauf angepasst.
Gelenkmobilisation
Dosierte Gleit- und Traktionstechniken geben eingeschränkten Gelenken ihre Bewegungsrichtung zurück.
Traktionsbehandlung
Sanfter Zug entlastet Gelenkflächen und Bandscheiben – häufig sofort spürbar schmerzlindernd.
Weichteil- & Faszientechniken
Lösen von Verklebungen und Spannungen in Muskulatur und Bindegewebe.
Triggerpunktbehandlung
Gezielter Druck auf schmerzhafte Muskelpunkte, die auch in andere Regionen ausstrahlen können.
Muskelenergietechniken
Anspannen und Entspannen im Wechsel – Sie arbeiten aktiv mit, das Gelenk gewinnt an Spielraum.
Neurodynamische Techniken
Verbessern die Gleitfähigkeit von Nerven, wenn Beschwerden ausstrahlen oder kribbeln.
Ablauf
So läuft Ihre Behandlung ab
Zu Beginn stehen Ihre Beschwerden, die Vorgeschichte und Ihr persönliches Ziel. Anschließend folgen Bewegungs- und Funktionstests, um herauszufinden, welche Strukturen beteiligt sind.
Passend zum Befund werden manuelle Techniken eingesetzt und während der Behandlung anhand Ihrer Rückmeldung angepasst. Bei Bedarf werden weitere Therapieformen ergänzt.
Sie erhalten zwei bis drei Übungen, die angeleitet und kontrolliert werden. Sie sichern das Ergebnis der Behandlung zwischen den Terminen.
Beim Folgetermin werden die Tests wiederholt. Daraus ergibt sich, ob die Technik angepasst, gesteigert oder die Behandlungsfrequenz verändert wird.
Praktisches
Dauer, Abrechnung und Vorbereitung
Manuelle Therapie wirkt selten nach einem einzigen Termin. Wie schnell sich etwas verändert, hängt davon ab, wie lange die Beschwerden bestehen und wie stark das Gewebe betroffen ist.
Zeit für Befund, Behandlung und Nachbesprechung – ohne Taktung im 20-Minuten-Rhythmus.
Typischer Verlauf bei akuten Beschwerden. Chronische Beschwerdebilder brauchen erfahrungsgemäß länger.
Zu Beginn engmaschiger, mit zunehmender Besserung werden die Abstände größer.
Die Angaben sind Richtwerte. Wie viele Termine sinnvoll sind, ergibt sich aus dem Befund und wird gemeinsam besprochen – feste Behandlungspakete gibt es nicht.
Organisatorisches auf einen Blick
Behandlung auf privatärztliche Verordnung oder als Selbstzahlerleistung. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie unsicher sind, was Sie benötigen.
Für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler. Die Rechnung reichen Sie bei Ihrer Versicherung bzw. Beihilfestelle ein.
Bequeme Kleidung, in der Bewegung möglich ist, sowie vorhandene Vorbefunde, Bildgebung oder Arztberichte.
Häufige Fragen
Was Patientinnen und Patienten oft fragen
Tut Manuelle Therapie weh?
Die Techniken sind fein dosiert und werden an Ihre Schmerzgrenze angepasst. Ein Dehn- oder Druckgefühl ist normal, scharfer Schmerz nicht – sagen Sie während der Behandlung jederzeit Bescheid.
Wie schnell spüre ich eine Verbesserung?
Bei akuten Blockaden ist oft schon nach der ersten Behandlung mehr Bewegung möglich. Bei länger bestehenden Beschwerden zeigt sich die Veränderung meist über mehrere Termine hinweg.
Was ziehe ich am besten an?
Bequeme Kleidung, in der Sie sich frei bewegen können. Für die Behandlung wird der betroffene Bereich freigemacht, Handtücher und Abdeckungen sind vorhanden.
Kann ich nach der Behandlung Sport machen?
Leichte Bewegung ist meist erwünscht. Von intensiver Belastung direkt im Anschluss raten wir ab, damit sich das behandelte Gewebe anpassen kann. Die Details besprechen wir individuell.
Brauche ich ein Rezept vom Arzt?
Eine privatärztliche Verordnung ist möglich, aber keine Voraussetzung. Als Selbstzahler können Sie einen Termin auch direkt vereinbaren.
Wird Manuelle Therapie mit anderen Verfahren kombiniert?
Häufig ja. Je nach Befund werden zum Beispiel Krankengymnastik, viszerale Techniken oder Nervenmobilisation ergänzt – innerhalb derselben Behandlungszeit.
Passend dazu
Weitere Therapieformen der Praxis
Manuelle Therapie lässt sich sinnvoll mit anderen Verfahren verbinden. Diese Leistungen werden am häufigsten ergänzend eingesetzt.
Viszerale Therapie
Manuelle Behandlung innerer Gewebespannungen, die auf Rücken, Becken und Atmung ausstrahlen können.
Krankengymnastik
Aktive Übungen für mehr Beweglichkeit, Kraft und Stabilität – als Anschluss an die manuelle Behandlung.
Craniosacraltherapie
Sehr sanfte Behandlung zur Regulation von Spannung und Stress über Schädel, Wirbelsäule und Becken.
Kontakt
Wann starten wir mit Ihrer Behandlung?
Sie möchten einen Termin vereinbaren oder haben Fragen zu einer Behandlung? Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder über das Kontaktformular. Wir melden uns zeitnah zurück und besprechen gemeinsam, welche Therapieform zu Ihren Beschwerden passt.
Hornschuchpromenade 8 90762 Fürth
Flexibel wählbar
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